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Fort- und Weiterbildung

„Lernen ist wie Rudern gegen den Strom. Sobald man aufhört, treibt man zurück.“
Benjamin Britten (1913-76), brit. Komponist

Wie in jedem Beruf ist die Qualifikation mit der Ausbildung nicht beendet.

Im Erzieher-Beruf gibt es zahlreiche Möglichkeiten der Fort- und Weiterbildung und weiteren Spezialisierung.
Die kann berufsbegleitend in Abendkursen oder Wochenendkursen stattfinden. Es gibt aber auch Angebote, die "Vollzeit" stattfinden wie beispielsweise ein Studium.

Die Grafik stellt selbstverständlich nur einen unvollständigen Überblick dar.
Viele Erzieher und Erzieherinnen erwerben vertiefte Kenntnisse in der Musik oder sie lassen sich zu Kreativpädagogen weiterbilden. Auch der Bereich der Erlebnispädagogik ist im Schaubild nicht aufgeführt.
Einige Fortbildungen sind speziell dafür ausgelegt, auf Leitungsfunktionen vorzubereiten.

Erzieher/innen sind pädagogische Fachkräfte, sie arbeiten mit Kindern und Jugendlichen aller Altersstufen. Die Anforderungen des Berufsfeldes weiten sich zunehmend aus; insbesondere der steigende Bedarf an Betreuungsplätzen für Kinder unter drei Jahren wird die Perspektiven der Fachschulen in den kommenden Jahren bestimmen.

Aber auch die Betreuung von Kindern und Jugendlichen in den Schulen verändert das Anforderungsprofil in vielfältiger Art und Weise, beispielsweise durch die Einrichtung von altersgemischten Schulklassen und Lerngruppen, Nachmittagsgestaltung usw.

In der Folge stellt sich zum einen die Frage nach den Ansprüchen und Möglichkeiten einer Erzieherausbildung als so genannter übergreifender "Breitbandausbildung": inwiefern wird sie den verschiedenen Anforderungen in den vielen sozialpädagogischen Arbeitsfeldern noch gerecht?

An vielen Standorten richten die Fachschulen deshalb z. B. berufliche Fachschulen für eine Zusatzqualifikation (BFQ) ein. Durch diese und andere Angebote werden Erzieher/innen intensiv fort- und weitergebildet.

Auf der anderen Seite trägt die Ausbildung von Erzieher/innen den umfangreichen Ansprüchen des Berufsfeldes dahingehend Rechnung, dass im Rahmen einer Zusatzsatzprüfung auch die Fachhochschulreife erworben werden kann.

Hierdurch eröffnet sich die Möglichkeit, dass Absolvent/innen der Fachschulen sich anschließend weiter qualifizieren, indem sie ein Studium der Sozialen Arbeit oder der Frühkindlichen Pädagogik aufnehmen. In diesem Zusammenhang gibt es bereits erste Studiengänge an den Hochschulen, die sich nach erfolgreichem Abschluss der Erzieherausbildung verkürzen lassen.

An unserer Schule qualifizieren wir selbst auch Anleiter und Anleiterinnen weiter, mit denen wir in den Praktika zusammenarbeiten. Für die Fortbildung der Praxis-AnleiterInnen an unserer Schule ist Frau Metzner zuständig.